Missionsgemeinde
JMS Weinstadt e.V.
 
  |Woran wir glauben und was wir lehren|

  

Woran wir glauben und was wir lehren

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Mit großen Teilen der Christenheit bekennen wir uns zu den Glaubensaussagen des apostolischen und nicäischen (1) Bekenntnisses und stehen auf den Grundlagen der Evangelischen Allianz (2).

(1) Das Nicaenum stammt vom Konzil in Nizäa (325) und wurde auf dem Konzil in Konstantinopel (381) überarbeitet und wird konfessionsübergreifend gebraucht. Das apostolische Bekenntnis ist das in unseren Gemeinden am gängigsten Bekenntnis
(2) Siehe http://www.ead.de/info/waswirglauben.htm

Die Bibel

Sie ist in ihrer Gesamtheit das vom Heiligen Geist inspirierte Wort Gottes. Ihre Aussagen sind die höchste Autorität in allen Fragen des Glaubens, der Lebensführung, der Offenbarung und der Verkündigung. An ihren Aussagen müssen alle weiteren Glaubensaussagen geprüft und ausgerichtet werden.

Gott

Der allmächtige, allgegenwärtige, allwissende und ewige trinitarische (3) Gott (Vater, Sohn und Heiliger Geist) handelt in Schöpfung, Geschichte, Offenbarung, Erlösung, Endgericht und Vollendung.

(3) "trinitarisch" bedeutet "dreieinig"

Jesus Christus

Als wahrer Mensch und wahrer Gott, ist er Gottes Sohn. Er wurde gezeugt durch den Heiligen Geist, von der Jungfrau Maria geboren und hat am Kreuz sein Blut stellvertretend für die Sünden der Welt hingegeben. Sein Opfertod ist die einzige und gleichzeitig vollgültige Basis für die Erlösung von der Schuld und von der Macht der Sünde und ihren Folgen. Er ist leiblich auferstanden und in die Herrlichkeit Gottes zurückgekehrt. Von dort wird er wiederkommen zum Gericht über Lebende und Tote.

Der Heilige Geist

Er verherrlicht Jesus Christus, überführt von der Sünde und führt zur Heilserkenntnis. Als eine Person der Trinität fügt der Heilige Geist den Glaubenden in die Gemeinde ein und bereitet ihn auf die Wiederkunft Christi vor. Er erfüllt den Gläubigen und wirkt die Frucht des Geistes in seinem Leben. Ebenso befähigt er den Christen zur Ausübung des Dienstes, beschenkt ihn mit Gaben und leitet ihn im alltäglichen Leben.

Der Mensch

Von Gott als sein Ebenbild geschaffen, fiel er in Sünde und wurde von Gott getrennt. Er ist dem Zorn Gottes und der Verdammnis ausgesetzt und braucht die Erlösung durch Gott.

Die Erlösung

Die Gnade Gottes bewirkt durch den Glauben an Christus, den gekreuzigten und auferstandenen Herrn, die Rechtfertigung des Sünders. Das am Kreuz vergossene Blut Jesu Christi ist das einzige Mittel zur Erlangung des persönlichen Heils. Die als Bekehrung und Wiedergeburt bekannte Erfahrung, ist ein Werk des Heiligen Geistes und erfolgt auf Grund von Buße und Glauben an den Herrn Jesus. Ein Leben in der Heiligung durch das Wort Gottes und den Heiligen Geist ist für jeden Christen als liebende Antwort auf das unverdiente und vorausgehende Gnadenhandeln Gottes wesentlich.

Die Taufe

Weil Jesus seinen Jüngern den Auftrag gab "Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe." (Matthäus 28,19f) finden auch bei uns Taufen statt.
Wir taufen die Menschen, die von Herzen an Jesus Christus glauben, Sünden bereut und bekannt haben und bewusst als Christ leben wollen, durch Untertauchen auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Die Taufe ist dabei auch sichtbares und erlebbares Zeichen der vorauslaufenden Gnade Gottes. Grundsätzlich praktizieren wir die Taufe erst nach Erreichen der Religionsmündigkeit, bzw. wenn der Täufling sich eigenständig und bewusst hierfür entscheidet, was in Ausnahmefällen und nach sorgfältiger Prüfung auch vor dem 14. Lebensjahr sein kann.
Der Taufe geht ein Unterricht, mindestens aber ein intensives Taufgespräch mit entsprechender Unterweisung voraus.

Das Abendmahl

Auch das Abendmahl praktizieren wir als Missionsgemeinde, weil Jesus seine Jünger (Matthäus 26,20-30) aufforderte, dieses letzte Mahl vor seinem Tode weiterhin als Erinnerung an ihn zu feiern. In der Regel einmal im Monat findet die Abendmahlsfeier im Rahmen des Gesamtgottesdienstes statt, darüber hinaus aber auch in Hauskreisen, besonderen Veranstaltungen und sonstigen Kleingruppen. Jeder, der an den Herrn Jesus glaubt und ihm nachfolgt, darf das Abendmahl empfangen. Eltern sind an dieser Stelle für ihre Kinder verantwortlich, inwiefern sie das Abendmahl würdig (siehe 1.Korinther 11) einnehmen, bzw. den Sinn desselben verstehen können. Die Form der Abendmahlsfeier variiert. Dabei sind uns folgende Aspekte (siehe 1.Korinther 11,23-30) wichtig:
  • Im Abendmahl verkündigen wir Jesus, bis er wiederkommt.
  • Im Abendmahl feiern wir Jesus, den erhöhten, gegenwärtigen und wiederkommenden Herrn. 
  • Indem Jesus für uns starb und auferstand, schenkt er uns, wenn wir im Glauben zu ihm kommen, Vergebung der Sünden, die wir erkannt und bekannt haben. Hierzu ist das Abendmahl ein sichtbares und erlebbares Zeichen, aber es bewirkt nicht aus sich heraus die Sündenvergebung. 
  • Im Abendmahl kommt der Gemeinschaftscharakter der Gläubigen zum Ausdruck (siehe 1.Korinther 10,16-17).

Die Gemeinde

Alle Wiedergeborenen (siehe Punkt "Die Erlösung") weltweit bilden die Gemeinde, den Leib, dessen Haupt Christus ist. Sie ist gerufen, die Botschaft von der Rettung durch Jesus zu verkündigen und die Einheit untereinander zu praktizieren. Jeder soll Glied einer lokalen, biblischen Gemeinde sein (Apostelgeschichte 2,41+42+47 und 1.Korinther 12,13), die wiederum den Gesamtleib mit seiner Gabenvielfalt und -ergänzung widerspiegeln.

Das Reich Gottes

Hierbei handelt es sich um eine unsichtbare Realität (Herrschaft Jesu), die durch die Gläubigen in allen Lebensbereichen prägenden Einfluss gewinnen soll.

Die Auferstehung

Wir erwarten die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus für seine Gemeinde und das sichtbare Kommen in Macht und Herrlichkeit, die Auferstehung des Leibes zum Gericht und zum ewigen Leben der Erlösten in Herrlichkeit.
  
 
 
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